Bestattungsvorsorge

Nach einem plötzlichen Todesfall müssen Angehörige wichtige Entscheidungen treffen. Das fällt in der Situation der Trauer und emotionalen Belastung oft nicht leicht. Gut, wenn manche Dinge schon vorher in Ruhe geregelt wurden.

Bestattungsverfügung

Nicht alle Menschen haben genaue Vorstellungen, was nach dem Tod mit ihrem Körper geschehen soll. Angehörigen fällt es aber oft schwer, eine Bestattung zu organisieren, wenn sie kaum Kenntnisse über die Vorstellungen und Wünsche des Verstorbenen haben. Unter Zeitdruck und seelischer Belastung können Wünsche des Verstorbenen dann oft nicht angemessen umgesetzt werden. Eine Bestattungsverfügung bietet die Möglichkeit, alle Wünsche für die eigene Bestattung im Voraus festzulegen. Sie kann auch eine Bankvollmacht für den Bestattungspflichtigen enthalten. Eine Bestattungsverfügung kann, muss jedoch nicht mit Unterstützung eines Notars oder Bestatters erstellt werden, da keine formalen Vorschriften existieren.

Vorsorgevertrag

Auch ein Vorsorgevertrag mit einem Beerdigungsinstitut legt Ihre individuellen Wünsche für die Bestattung im Voraus fest. Der Vertrag enthält bereits einen Kostenvoranschlag und Sie können darin auch die Finanzierung regeln. Wer seine Angehörigen nicht mit den Kosten für die Bestattung belasten möchte, kann die entsprechenden Beträge auf einem Treuhandkonto hinterlegen, wo sie zudem noch verzinst werden.

Sterbegeldversicherung

Ebenso kann eine Sterbegeldversicherung die Bestattungskosten abdecken. Sterbegeldpolicen sind kleine Kapitallebensversicherungen, die allerdings in einigen Fällen – vor allem, wenn sie erst im Alter abgeschlossen werden – nicht rentabel sind. Ein genauer Vergleich der Angebote ist ratsam.

Informationen und Beratung zur Bestattungsvorsorge erhalten Sie bei Notaren, Rechtsanwälten und Bestattern, im Landratsamt und beim Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

Volmerswerther Straße 79, 40221 Düsseldorf